PFÖRTNER

permanente Installation
Tetrapak + Lack auf Bus
ca 10 x 2 x 2m
Café Pförtner, Uferstrasse 8,
Berlin - Wedding










DIE HERMENEUTISCHE GARAGE


SEBASTIAN MAYER + MARIA GIDEON
ILL GALLERIES, Rosenthaler Straße 39, Berlin

20. Juni - 07.Juli 2019








Fynn Steiner über den "Palast für den Augenblick"

Die Künstlerin Maria Gideon gehört der raren Spezies der Terraformer an.
Aus Ungenauigkeit und Abfall, aus Bruchstücken und Vergessenem
entwirft sie eine neue Welt, einen raumgreifenden Hort der Irrealität.
In ihren Arbeiten finden Zwischentöne, das halbseidene Licht und der Zufall ihr wahres Zuhause.
Nichts ist bei Gideon an seinem Platz, kein Stein steht mehr auf dem anderen
und die Konstruktion unserer Lebenswelt steht auf dem permanenten Prüfstand.
Der alte Satz des Heraklit, das alle Dinge im Fluss wären, bekommt bei Maria Gideon
seine visuelle Entsprechung. Ihre schwindelerregenden Realitätsverschiebungen
verlangen dem Betrachter eine neue Art zu sehen ab. Er kommt nicht umhin, sein Verständnis von Innen- und Außenwelt umfassend zu überdenken und nicht umhin,
sein Verständnis von Verpackung und Eigentlichkeit neu zu bewerten.
Maria Gideons pulsierende Astralkörper, ihre italienische Tischdeckenkartographie
und ihre potemkinsche Architektur machen sie zu einer stimmgewaltigen Formgeberin der menschlichen Verfassung. Gideons 'Palast für den Augenblick' könnte ebenso gut
die Überschrift und Ausformulierung einer ganzen Generation junger Künstler sein.

FYNN STEINER BEI 30QUADRAT

"PALAST FÜR DEN AUGENBLICK "

Der "Palast für den Augenblick" besteht aus Räumen, die plötzlich auftauchen,
manche für Wochen, andere für Jahre, Tage, Monate oder Stunden.
Räume, die sich mitten im Geschehen platzieren, verankern und erblühen.
Der "Palast für den Augenblick" reagiert auf Realität, Gesellschaft, Gegenwart, Überforderung und Wahnsinn.
Vorhandenes wird transformiert, Unsichbares sichtbar gemacht, die Dinge ordnen sich neu.
Der Besucher wird in eine Welt entführt, die er zu kennen scheint, die aber gleichzeitig irritiert, inspiriert und verzaubert.
Überraschende Blickwinkel offenbaren sich, hunderte kleinste Teilchen beginnen zu flirren,
die Welt wird zum Kaleidoskop.
Kleine, leise Zwischentöne erheben sich, vereinen sich zu Musik.
Magie entsteht aus Chaos.







"RENDEVOUZ DER FREUNDE"

Eröffnung: Freitag, 18.11.2016 ab 19 Uhr

Schacher - Raum für Kunst
Galerienhaus Stuttgart
Breitscheidstrasse 48
70176 Stuttgart

Ausstellungsdauer: bis 22. Januar 2017





Mit Jim Avignon plus 4000, 44 Flavours, Fehmi Baumbach, Julia Benz, Tillmann Damrau, Maria Gideon, Friederike Just, Eva Koberstein, Justyna Koeke, Kirsten Lampert, Andy Leuenberger, Annette Meincke-Nagy, Wolfgang Neumann, Jürgen Palmer, Luc Palmer, Jens Ole Remmers, Bodo Rott, Various & Gould, Marco Wagner und Oliver Wetterauer.

Ausgangspunkt der von Jim Avignon kuratierten Schau sind Arbeiten von befreundeten Künstlern aus Berlin und Hamburg und Kunstwerke aus dem Programm der Galerie. Der Wahlberliner und reisende Weltbürger („Kunst ist für mich vor allem Kommunikation“) hat nach ganz subjektiven Kriterien bestimmte Gemälde, Papierarbeiten und Skulpturen auserwählt und auf genau diese Werke mit einem Dialogbild reagiert, also in seinem eigenen Stil (teils auch im Stil des anderen) ein Partner-Bild bzw. eine Art Adaption davon oder "Inspired By"-Werk hergestellt. In der Galerie werden jeweils beide Werke präsentiert.

Das Ergebnis ist ein surreales Familientreffen, eine illustre, bunte Konfrontation und Kombination Geistesverwandter. 


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