PALAST FÜR DEN AUGENBLICK




Der „Palast für den Augenblick“ ist eine sich ständig verändernde und stetig wachsende Installation, die auf das aktuelle Weltgeschehen reagiert. Auf Überforderung und Wahnsinn, auf Tagesnachrichten, Fremdenfeindlichkeit und Begrenzungen.

Der „Palast für den Augenblick“ transformiert Vorhandenes und lässt die Vision einer Welt entstehen, in der sich unterschiedlichste Kulturen, Denk- und Sichtweisen vermischen, miteinander verwachsen, aneinander wachsen und gemeinsam erblühen.

Der „Palast für den Augenblick“ ist grenzenlos und zeitlos. Bestehend aus unzähligen Räumen, die an den verschiedensten Orten auftauchen. Manche für Jahre, andere für Tage, Monate, Wochen oder Stunden.

Maria Gideon arbeitet mit den Resten unseres Alltags:
Pappe aus dem Hinterhofcontainer, Straßenfundstücke, Tetrapaks, abgebrannte Teelichter, Eierschalen, leere Klorollen, Plastiktüten und Verpackungen.
Gesehenes, Erlebtes und Gewohntes werden kombiniert mit Fotos von Städten, Häusern, Schildern, Wegen, Plätzen, Natur und Leerstellen.
Mithilfe dieses Sammelsuriums an Einzelteilen wird schließlich die Welt freigelegt, die zwischen allen Dingen existiert. Möglichkeiten werden ins Licht gehoben, Unsichtbares wird sichtbar gemacht.

Der „Palast für den Augenblick“ eröffnet dem Besucher Räume, die er immer wieder zu kennen meint, ihn aber gleichzeitig irritieren, inspirieren und verzaubern.
Verborgen geglaubte Sinnschichten, überraschende Blickwinkel, scheinbare Zufälle und die Gewissheit, dass alles miteinander verbunden ist, offenbaren dem Besucher eine Nähe, die teilweise schmerzhaft ist und ihn wieder auf sich selbst zurück wirft.

Schlußendlich jedoch ist der „Palast für den Augenblick“ eine Liebeserklärung an das Leben. An die Veränderung, die Vielfalt, die Unterschiedlichkeit. An jeden einzelnen Moment und die Summe aller Teilchen. Ein Fest, ein Feuerwerk, ein Jahrmarkt. 


















































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